Kuckelimuckmedizin

Heute gibt es einen leckernen Chai-Tee-Kuchen. Ich hatte erst ein bißchen Bedenken, daß er zu herbstlich anmuten würde, aber durch Joghurt und Zitrone schmeckt er frischer als erwartet. Außerdem ist er meine „Kuckelimuckmedizin“, wenn ich schon krank zu Hause rumliegen muss…

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Der neue Freund ist da…

…und wir werden mit Sicherheit noch viel Spaß miteinander haben!

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Wie Ihr aber an der Farbe der kleinen Chouquettes sehen könnt, müssen wir uns aber erst noch aneinander gewöhnen!

Bild A bientôt

Steffi

Wieder zu Hause

Da habe ich doch tatsächlich alle hinters Licht geführt! Natürlich bin ich schon am Freitag zurück nach Potsdam geflogen. Ich konnte doch meine liebe Kristin ihren Geburtstag nicht ohne mich feiern lassen!Die Freude war groß, ein paar Tränchen sind auch gekullert!

Und da ich mich immer noch mitten im Backwahn befinde habe ich es mir nicht nehmen lassen zum heutigen Kaffeekränzchen auch etwas Feines beizusteuern!

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Tarte au citron avec menthe

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Tartelettes au citron

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Am Dienstag hat das schöne Laissez-faire ein Ende..

Ich hoffe allerdings sehr, daß ich Euch hin und wieder von meinen Erfolgen und bestimmt auch Misserfolgen aus meiner kleinen Küche berichten werde…

 

Au revoir Paris

Ja nun ist es wirklich soweit, das hier wird wohl der letzte post aus Paris von mir für Euch sein! Denn morgen ist Samstag und ich werde bestimmt den ganzen Tag damit beschäftigt sein meine Koffer zu packen. Und ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung wie ich den ganzen Kram verstauen soll…

Aber meine letzte Woche war schön! Ich habe  versucht, so viel Kultur wie möglich unterzubringen, habe nochmal einige meiner Lieblingsplätze besucht und viel Wein mit netten Leuten getrunken!

Hier ein paar Eindrücke!

Musee Rodin

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Ein bißchen Tschüss-Sagen

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Parc de la Villette

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Mapplethorpe im Grand PalaisBild

Henri Cartier Bresson im Centre PompidouBildBild

Schlechtes Wetter

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Der Niki de Saint Phalle-BrunnenBildBild

Das Musee Quai Branly

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Steht mir gut,oder!?

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Und natürlich gab es auch noch etwas FeinesBildBild

Ja, und die „Graduation“! Diesmal mit kaltem Champagner aus Gläsern!Bild

Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge! Natürlich freue ich mich darauf Euch alle wiederzusehen, aber ich bin auch traurig, daß es nun vorbei ist! Paris war eine tolle Erfahrung und ich habe es nicht einen Tag bereut! Vorallem freue ich mich auf die vielen tollen Kuchen die ich für Euch backen werde !-))

Sehr schade finde ich, daß ich morgen nicht bei meiner lieben Schwester sein kann, aber die doofe Umbucherei erwieß sich leider als komplizierter als erwartet. Naja, noch zweimal schlafen und dann feiern wir nach, versprochen!

Ich hoffe, Ihr hattet ein bißchen Spaß mit mir hier in Paris!

A bientôt

Eure Steffi

P.S. Das hier ist nur für meine Mama! ich hoffe, Du bist „well prepared“ für Dienstag!Bild

 

Ma semaine avec heike

Am letzten Samstag um  15.30 traf sich die Gruppe B des Grundkurses Patisserie das letzte Mal vor der Prüfung in der Küche! Leider war die Stimmung bei allen eher düster, mich eingeschlossen. Warum? Ich glaube, daß wir alle keine Lust hatten diesen doofen „Alhambra“ zu backen. Im Grunde genommen das Gleiche wie der „Buche“ nur mit Haselnuss anstelle von Pistazien und Rum anstelle von Kirsch. Also zum Gähnen langweilig. Außerdem waren wir auch ein bißchen traurig, daß der Kurs seinem Ende zuging, gleichzeitig war jeder auf seine Art ein bißchen enttäuscht von dieser Schule und Chef Walter, unser „Grandpa-Chef“ mutierte zu einem gemeinen, alten Mann. Dementsprechend gabs nicht ganz so gute Noten und wir waren uns alle einig, daß der blöde Kuchen aussah wie ein Sarg mit Marzipanrose!DSCI3593 (2) (Kopie)DSCI3594 (Kopie)

Dabei wollte ich doch  meiner Heike am Sonntag einen besonders schönen Kuchen präsentieren! Die liebe Heike habe ich nämlich am Sonntag am Place de la Republique eingesammelt (das ist tatsächlich schon wieder eine ganze Woche her!). Nach einem sehr ausgiebigen Frühstück mit Sarg-Kuchen und anderen Leckereien vom Lieblingsmarkt machten wir uns auf den Weg ins Lieblings-Viertel (Marais) zum Lieblings-Eclair-Shop (www.leclairdegenie.com) um die dort erworbenen Lieblichkeiten auf dem Lieblingsplatz zu verzehren!

BildBildBildHeikes Verzückung beim Anblick der Eclairs trösteten mich über meinen ollen letzten Kuchen hinweg! Und damit war auch der Startschuß gefallen für eine Woche voller Gaumenfreuden! Endlich hatte ich jemanden bei mir, der genauso bekloppt ist wie ich wenn es ums Essen geht!

Am Montag entführte ich Heike in die „Grand Epicerie“ von der ich euch ja schon mal berichtet habe. Leider schlug Heikes Begeisterung bald in schiere Verzweiflung um. Denn das Angebot ist so groß und verführerisch, daß man am Ende ohne etwas rausgeht, weil man sich einfach nicht entscheiden kann. Ich schwöre, wir hatten Tränen in den Augen!

BildDas hier ist übrigens nicht die „Korn-Abteilung“ sondern das Wasserregal!

Um unsere Tränen zu trocknen und unser seelisches Leid zu lindern gingen wir dann ganz schnell zu „Des Gateau et du pain“! Und entschieden uns für diese beiden Trostpflaster:

BildLipstick Cerise & Baton de Rhubarbe

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Heike im Törtchen-Himmel

Heike machte sich danach auf den Weg zur Oper und ich musste zur Schule, zur letzten Demo vor der Prüfung! Bei der erwartete uns  Chef Mahut, der bisher bei uns noch gar nicht in Erscheinung getreten war, was wir allerdings sehr schade fanden, denn es war eine der besten Demos die wir in der ganzen Zeit hatten. Er machte für uns  „Entrements Chocolat-Bergamote et Croquant d’orange“! War nicht ganz so aufwendig wie es klingt, aber sehr, sehr lecker!

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Zum Abschluss gab es dann warmen Champagner aus Pappbechern. Wieder so ein Moment an dem man gut an dieser Schule zweifeln konnte!

Ich wurde aber am Abend entschädigt. Wir hatten nämlich eine Reservierung für das „Au Passage“ eine kleine nette Bar gleich bei mir um die Ecke! Dort gabs sehr leckeren Wein und noch besseres Essen. Erst gab es frische grüne Erbsen mit Buratta gefolgt von Seeteufel- Carpaccio. Dann hatten wir Kartoffelsalat und Kaninchen. Die Krönung war das Dessert: Erdnussbuttereis mit marinierten Erdbeeren. Hm, mir läuft immer noch das Wasser im Mund zusammen.

In der ersten Hälfte des Dienstags sorgte Heike dafür, daß ich endlich mal hübsche Fotos vom Eiffelturm bekomme. Während ich mich ein letztes Mal mit Irene zum Lernen traf. Nochmal fragten wir uns gegenseitig jedes der zehn Rezepte ab und nach drei Stunden hatten wir dann endgültig die Nase voll!

 

BildBildBildUnd dann war er auch schon ran, der Mittwoch! Zum Thema Prüfung habe ich Euch ja schon berichtet. Heike verbrachte den Vormittag ihres Geburtstags im Musee d’Orsay, ich in der Küche. Nachmittags besuchten wir meinen Freund Jacques Genin und gönnten uns ein Millefeuille und eine Tarte aux citron mit Basilikum! (Heike, das Foto brauche ich noch!)

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Abends haben wir uns dann ein kleines bißchen in Schale geschmissen und ich konnte endlich mein Geburtstag-Gutschein für Heike einlösen. Vor vielen Wochen hatte ich einen Tisch für uns im Restaurant „Septime“ reserviert. Begonnen haben wir natürlich mit Champagner (in Gläsern und kalt). Gefolgt von einem 6 Gänge Menü und einer sehr guten Flasche Wein! Da es mir immernoch peinlich ist mein Essen im Restaurant zu fotografieren hier nur ein kurzer Abriss:

  1. Roher Thunfisch, Pilzbouillon, Sauerklee
  2. Gegrillte Babyzucchini, Ziegenjoghurt, Feta, bittere Zitrone, Honig
  3. Petersfisch (St. Pierre), Muscheln (nur für mich), Rübchen, Rhabarber
  4. Rind, süße gegrillte Zwiebeln, Karotten, Marronendressing, wilder Salat
  5. Ile Flottante mit Holunder, Karamell und wunderhübscher Blumendeko (da wirkte der Wein schon, deshalb gibts auch ein Foto)
  6. Thymiansorbet und Erdbeeren

Wir waren uns beide einig, daß das eines der besten Essen war das wir jemal hatten. Dementsprechend fielen wir glückseelig ins Bett und träumen süße Essensträume!

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Am Donnerstag schleppte die liebe Heike mich nach Montmarte zur Sacre Coeur. Glücklicherweise fand sie es aber genauso anstrengend wie ich, sich durch Touristenhorden zu drängeln. Also machten wir schnell ein paar hübsche Fotos und ergriffen recht schnell die Flucht.

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Unterwegs sammelten wir noch Irene ein, kauften diese hübschen Kalorienbomben und stiegen aufs Dach der Galerie Lafayette. Leider konnte ich den fantastischen Ausblick gar nicht richtig genießen, denn ich hatte nur Augen für mein kleines Schokoladenkunstwerk!

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Tja und dann war auch schon wieder Freitag! Nach einem gemütlichen Frühstück packte Heike ihren Rucksack, ich habe auch noch das ein oder andere reingestopft und machte sich auf den Weg zum Flughafen. Die fünf Tage vergingen viel zu schnell! Vielen Dank liebes Poy, es war toll mit Dir, aber das weißt Du ja!

 

L’examen

Jetzt habe ich euch aber wirklich lange genug auf die Folter gespannt! Deshalb gibt’s einen kleinen post nur zur Prüfung!

Welchen Kuchen habe ich gezogen? Den hier:Bild

(Das ist nicht der Prüfungskuchen, denn fotografieren war nicht erlaubt)

Also doch der Blätterteig! Aber von Anfang an!

Nach einer recht unruhigen Nacht stieg ich um 5.30 aus dem Bett, um gegen 5.50 gestiefelt und gespornt zu sein. Hatte somit noch eine ganze Stunde in der ich der armen Heike die Ohren volljammern konnte. Außerdem war Mittwoch auch Heikes Geburtstag, Also gab es zwischendurch noch eine kleine Geschenkübergabe, aber dazu später mehr.

Irgendwann konnte ich dann endlich gehen und ich war gar nicht soooo viel zu früh in der Schule. Dort warteten schon Jacqueline, Irene, Celia und die Anderen. Das mir mein Herz bis zum Hals schlug muß ich wohl kaum erwähnen. Sobald die Tür aufging flitzte ich schnell in die Umkleide und habe mich in einem Affenzahn umgezogen. Um dann wieder zu warten. Nachdem etliche Mitschüler auf mich zukamen und mir Detailfragen zu einigen Rezepten stellten und ich merkte, daß ich die alle beantworten konnte wurde ich langsam etwas ruhiger. Kurz vor halb 9 stiegen wir dann mit zitternden Knien die Treppen zur Küche hoch und dort wurde wieder mal ein bißchen gewartet.

Die erste Erleichterung kam in Form von Chef Quere, Gott sei Dank! Ich war die Erste die einen Chip ziehen durfte, was mir auch meinen Lieblingsplatz in der Küche bescherte, genau an der Ecke mit nur einem Nachbarn. Und dort an der Stirnseite lage es. Das Blatt mit den Prüfungskuchen! Natürlich war raufschauen verboten, aber was kann ich dafür, wenn der Chef es einfach so liegen läßt! Somit wusste ich vor den Anderen, das es entweder Apfeltaschen und Palmier oder Piethiver und Sacristains werden! Dann gab der Chef bekannt, daß ein blauer Chip Pithiever bedeutet. Für circa 30 Sekunden war mir schwindelig und schlecht, aber dann dachte ich:“ Moment mal, den kannst du doch! Keep cool!“ Und von diesem Moment an war ich so entspannt, wie nie in den letzten drei Monaten. Sehr witzig war, daß Luz auch ihren Stammplatz hatte, genau mir gegenüber. Es war bestimmt nett anzuschauen, wie wir jeden Handgriff simultan ausführten, das zählt aber nicht als betrügen, nein, nein! Es war mehr ein gegenseitiges Versichern. Der Chef war ein Schatz, kein lautes Wort, Fragen konnten wir auch stellen, ab und zu verließ er auch mal die Küche! So ziemlich jeder Handgriff saß und alles lief wie am Schnürchen. Letztendlich waren Luz und ich die Ersten die fertig waren, wie immer !-)

Dann gab es eine Anweisung wie man seinen Kuchen präsentieren soll, dazu gab es eine Nummer! Raus aus der Küche und das wars!

SCHLUSS, AUS, VORBEI!

Mit Sicherheit habe ich nicht mein allerbestes Ergebnis abgeliefert, ich hätte auch lieber etwas anderes gebacken, aber ich denke, daß ich ganz zufrieden sein kann! Und da auch niemand aus der Schule angerufen hat, gehe ich davon aus, daß ich bestanden habe!

Am Donnerstag gibt es das Zertifikat und dann ist das Abenteuer Le Cordon Bleu Paris zu ende…

 

Zehn Gründe…

…wirklich nervös zu werden!

Da ich heute morgen so schön früh wach war und jetzt noch ein bißchen Zeit habe bevor Irene kommt, dachte ich , ich zeige euch mal den Grund für meine Schlaflosigkeit! Hier sind unsere  zehn prüfungsrelevanten Kuchen. Jeder mit seinem ganz individuellen Pferdefuß:

 

Der Saint-Honoré

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Risiken: klebriger Mürbeteig, zu dünner Brandteig, verbranntes Karamel, Butter anstelle von Creme Chantilly

Cake aux fruits und Madeleines

 

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Risiken: wenn die Madeleines kein „Köpfchen“ bekommen, kannste einpacken!

 

Chaussons aux pommes und Palmiers

 

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Risiken: Blätterteig, no comment!

Gateau basque

 

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Risiken: mein persönliches Highlight was Klebrigkeit angeht!

Palets aux raisins und Batons de maréchaux

 

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Risiken: eigentlich keine, wenn man in der Lage ist jedem dieser fiesen Viechern die exat gleiche Größe zu geben!

 

Dacquoise

 

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Risiken: den würde ich fast am liebsten machen, wenn da nicht die 8 Eiweiß wären, welche sehr steif geschlagen werden wollen!

Moka

 

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Risiken: verdammt viel Arbeit und gemeine Deko, verspricht großen Spaß die Deko mit zitternden Händen zu machen!

 

Tartelettes à l’orange et au chocolate

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Risiken: kriege das Rezept für den Teig einfach nicht in meinen Schädel, keine Ahnung warum!

Mogador

 

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Risiken: viel, viel Vorbereitung. Könnte knapp werden in der vorgegebenen Zeit!

Pithiever und Sacristains

 

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Risiken: juhu nochmal Blätterteig, alles Sadisten in der Schule!

So, das wärs! Ich hoffe, ich werde jetzt nicht strafrechtlich verfolgt, wegen Ausplaudern von Schulinterna! Hm, wundern würde es mich nicht!

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

A bientôt

Eure Steffi

Es stimmt also wirklich, je älter man wird, umso schneller vergeht die Zeit! Diese Woche verging so schnell! Zu schnell, wenn ich bedenke, daß ich in vier Tagen zur Prüfung antreten muss…

Aber ersteinmal vielen , vielen Dank für eure zahlreichen Glückwünsche zu meinem 25. Geburtstag! Sehr gern hätte ich diesen Tag mit euch verbracht, aber naja, hier in Paris war’s auch schön !-)) An dieser Stelle möchte ich mich auch bei allen entschuldigen deren Geburtstag ich in den letzten zehn Wochen verpennt habe! Ich steckte mit dem Kopf einfach zu tief in der Teigschüssel…Désolé!

Mein  Geburtstag wurde mit einer Flasche Wein und einem sehr guten Essen im „Le Comptoir des Relais“ gefeiert!  Wir habe auch nur vierzig Minuten auf einen Tisch gewartet. In Deutschland sieht man soetwas ja eher selten, daß Leute für Essen anstehen.. Mittlerweile habe ich mich aber schon daran gewöhnt überall erstmal in einer mehr oder weniger langen Schlange zu stehen. Zum Nachtisch gönnten wir uns ein Eis und saßen an der Seine in der Sonne, so wie alle Anderen auch! Alles in Allem ein sehr schöner, sonniger, gemütlicher Geburtstag! Geschenke gabs auch! Am Freitagabend habe ich mich mit Luz, Irene und ihrem Freund Alex auf ein Bier getroffen. Und wurde mit zwei kleinen Schwestern für meine große Briocheform, einem  breiten Tortenring und 1 Kilogramm Fondant beglückt! Luz hatte sich sogar die Mühe gemacht kleine Windbeutel für mich zu backen und sie mit Kerzen zu bestücken!

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Sonntag gönnte ich mir dann mal wieder ein kleines Patisserie-Highlight:

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Eine Religeuse Russe vom Cafe Pushkin! Ein herrliches Stück aus Brandteig mit einer Füllung aus Birnen-Vanille-Kompott und Creme Patisserie Gianduja! Die war nicht nur lecker, sonder auch sehr, sehr hübsch!

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…Goldfinger…

Am Montag haben wir dann endlich unsere Ergebnisse der schriftlichen Prüfung erfahren: 81 von 100! Ich bin zufrieden, habe mit weniger gerechnet, da ich doch einige Antworten mehr oder weniger ausgewürfelt habe. Es gab einige die besser waren, aber noch viel mehr die schlechter waren !-))

 Das bedeutet allerdings nicht, daß ich mich nun ausruhen könnte! Das Schlimmste kommt ja noch. Deswegen bestand diese Woche mehr oder weniger nur aus Schule und Lernen. Meine liebe Schwester und ich haben heute festgestellt, daß das Lernen von den paar Rezepten vor zwanzig Jahren ein Klacks gewesen wäre, aber in unserem Alter… (Ich finde es so gruselig, daß ich mich an Dinge erinnern kann die vor zwanzig Jahren waren!)

Und natürlich haben wir auch in dieser Woche noch ein bißchen gebacken. Es gab mal wieder Blätterteig, weil der mich so schön wahnsinnig macht!

Einen Pithiever und Sacristains:DSCI3565 (Kopie) DSCI3566 (Kopie) DSCI3567 (Kopie)Die Varianten vom Chef

DSCI3570 (Kopie)DSCI3571 (Kopie)DSCI3572 (Kopie)Und mein recht zufriedenstellendes Ergebnis.

Und eine „Bûche“, eigentlich eher ein Weihnachtsgebäck, aber wir wissen ja nach Weihnachten ist vor Weihnachten! Außerdem kann man seine Uniform so richtig schön mit Schokolade einsauen. Mutti wird’s schon richten, leider keine Mutti da…DSCI3573 (Kopie)DSCI3578 (2) (Kopie)Der Chef musste bei der Gelegenheit mal wieder ein bißchen angeben!

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DSCI3582 (Kopie)DSCI3587 (Kopie)

Ich bin zwar nicht so überzeugt von meiner Deko, aber es schmeckt!

Morgen ist schon Samstag, dann backen wir unseren letzten!!!! Kuchen, einen Alhambra. Eigentlich das Gleiche wie die Bûche, mit Haselnuss anstelle der Pistazien, mit Rum anstelle des Kirsch und in viereckig. Gähn! Da ich aber ein Streber bin gehe ich natürlich hin. Am Vormittag kommt Irene zum Üben. Nachmittags bin ich in der Schule und Sonntagvormittag kommt schon mein liebes Poy! Juhu!

An den kommenden Mittwoch darf ich gar nicht denken, da wird’s mir übel! Ich hoffe, daß mir meine verdammte Nervosität keinen Strich durch die Rechnung macht! Ich kenne mich…zu gut! Wenn ich den richtigen Anfang finde, dann läuft der Rest. Aber was wenn ich vergesse wie ich anfangen muss, kalte und weiche Butter verwechsle, ganze Eier statt Eigelb benutze, vergesse meine Form zu buttern, oder die Form buttere, die keine braucht?

So sehr ich den Gedanken hasse, daß das hier bald vorbei ist, mache ich doch drei Kreuze, wenn ich damit durch bin!

Und da ich, wenn Heike hier ist bestimmt nicht mehr zum Lernen komme, soll’s das heute von mir gewesen sein! Meine Nachbarn halten mich bestimmt für eigenartig, weil ich mir den ganzen Tag selbst laut Rezepte vorsage! Selbst im Waschsalon… Aber was sein muß, muß sein…

Ich grüße Euch Alle ganz lieb!

A bientôt

Eure Steffi