La semaine avec le test

Wenn ich rankommen würde, würde ich mir gerne selbst in den Allerwertesten treten! Habe ich doch glatt meine Croissants- und Briochefotos gelöscht! Wie blöd kann man eigentlich sein? Ich schiebe es mal auf das Prüfungs-Stress-Syndrom, das lässt einen ja bekanntlich komische Dinge tun!

Und da ich  die ganze Woche mehr oder weniger nur gelernt habe, gibt es gar nicht so viel zu berichten!

Am Mittwoch hatte ich ja mein sechsstündige Croissants- und Brioche-Praxis! Bilder gibts hier! LEIDER NICHT! Trotz starker Bedenken meinerseits hat doch alles sehr gut geklappt und am Ende kam soooo viel Gebäck raus. Zwei große Brioche, drei kleine Brioche, neun Croissants, neun Pains au chocolate, neun Pains aux raisins. Also allein kaum zu schaffen. Deswegen habe ich einen großen Teil mal wieder an Luz weitergegeben, ihre Party People freuen sich immer, und einen Teil der Brioche habe ich einem Obdachlosen in der Metro gegeben. Call me Mutter Theresa!

Donnerstag war der zweite Teil des Theorie-Teils dran. Diesmal Mehl, Hefe und Salz. Gähn, schnarch! Moderiert wurde von Chef Nicolas „Blue Eye“ Jordan. Aber selbst diese Tatsache konnte mich nicht davon abhalten ins Reich der Träume zu entschwinden. Ich war aber glücklicherweise nicht die Einzige deren Kopf bedenklich nach vorne sackte. Unseren frühen Feierabend um 11 Uhr nutzen Irene und ich dazu gemütlich auf „meinem“ Markt einzukaufen. Brot, Käse, Oliven, Aprikosen, Erdbeeren, frische Pasta usw. Mit all diesen Köstlichkeiten verbrachten wir den restliche Tag bei mir und haben bis in die späten Abendstunden gelernt.

Diese orangfarbenden Schönheiten präsentierte uns Chef Quéré am Freitag:

 

BildWichtiger für uns war allerdings die, neben dem leuchtenden Orange recht unscheinbar wirkende Charlotte aux poire. BildSie besteht aus einem Biscuit-Teig und ist gefüllt mit einer Mischung aus Birnenpüree, Sahne und Gelantine. Very 80’s!

Meine Charlotte sah am Samstag dann so aus:

BildLeider hatte ich während dieser Praxis meinen kleinen persönlichen „nervous-breakdown“! Aber das passiert hier öfter, daß irgendjemand heult, klar sind’s meistens die Mädels. Und da ich dann schlechte Laune hatte, habe die olle Charlotte in der Schule gelassen und die anderen Studenten haben sich gefreut. Um sechs war nichts mehr von ihr zu sehen. Im Anschluss an die Praxis gab es noch ’ne Demo von Chef Cotte, was meine Laune wieder etwas verbesserte. BildBildBildAuf dem Programm stand „Mogador“. Ein Schokoladenbiscuit mit Himbeerpüree und Schokoladenmousse. Hm, lecker, viel besser als die ständigen Birnen.Gegen 18 Uhr war der „Arbeits“-Samstag endlich vorbei und ich habe mich mit Irene und ihrer Freundin Doushka ins Pariser Nachtleben gestürzt. Zuerst gab es einige Aperetifs in verschiedenen Bars anschließend bekamen wir ohne Wartezeit einen Tisch im „Clamato“ einem Fischrestaurant. Tadaaa! Meine ersten Austern:BildJa, ich weiß um die Bildqualität…aber die Austern waren gut, nicht, daß ich sie ständig bräuchte, aber gut…BildNeben den Austern gab es noch allerhand feinen Fisch und Muscheln! Und eine gute Flasche Wein!

BildBildUnd weil der Abend noch so jung war zogen wir noch ein bißchen weiter. Und da ich gar nicht mehr so jung bin lasse ich den Sonntag hier mal unerwähnt…

Am Montag kämpfte ich immer noch mit „Nachbeben“ traf mich aber trotzdem mit Irene in einem Cafe um die Ecke. Wir hörten uns noch mal gegenseitig ab, die Vokabeln saßen, die Hygienevorschriften saßen, Butter, Mehl, Zucker etc saßen. Eigentlich sollte nichts mehr schiefgehen  in der Prüfung!

Bevor es am Dienstag zur Prüfung ging, durften wir erst noch unseren Mogador backen! War easy, wäre ein guter Prüfungskuchen!BildBildUnd da wir so flink waren, hatten wir noch Zeit für ein „Klassenfoto“:

BildOh man, diese Mützen tragen echt nicht zur Attraktivität bei…

Um 12.30 war es ja endlich soweit! Schriftliche Prüfung! Natürlich gab es keinerlei Fragen zur Hygiene, zum Mehl, zur Butter oder zum Zucker! Dafür Fragen zu Rezepten die wir nie gemacht haben! Flachzangen! Hauptsache ich weiß woher das Crossaint kommt (Wien)! Das braucht doch keine S…Na wenigstens die Fachtermini konnte ich alle. Im Anschluß gab es doch die ein oder andere hitzige Diskussion! So what, es sind nur 10 Prozent vom Gesamtergebniss. Leider habe ich keine Ahnung, wann wir die Ergebnisse bekommen.

Tja mit Entspannen ist trotzdem nix! Letzte Woche, vorm Schnarch-Seminar, wurde uns noch die Liste mit den zehn möglichen Examens-Kuchen ausgehändigt! Schluck! Ich habe keinen Favoriten, jeder Kuchen hat einen Haken oder auch zwei! Also werde ich die freien Tage nutzen um den Unterschied zwischen Mürbeteig und Mürbeteig (ja, es gibt verschiedene Zubereitungsarten) zu lernen. Vielleicht schaffe ich es ja auch noch ein bißchen Kultur dazwischen zu schieben.

Ich hoffe, Ihr verzeiht mir die immer länger werdenden Pausen!? Sobald es wieder was zu berichten gibt melde ich mich natürlich!

A bientôt

Eure Steffi

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7 Kommentare zu “La semaine avec le test

  1. Mann Steffi, wie kann man denn die Fotos loeschen ? Nun koennen wir nicht deine Croissants sehen, schade !! Aber alles andere sieht lecker aus !
    Na, du kannst dich auf was gefasst machen, wenn du wieder zuhause bist,du wirst aus dem backen gar nicht mehr raus kommen !!!
    LG. Pu M

    • …ich weiß, dir wäre das nicht passiert…aber ich kann dir sagen, die croissants waren seeehr lecker ;-)) leckerer als jedes fotos sie darstellen könnte…manchmal bin ich gemein…erstmal brauche ich ’nen neuen ofen, oder ich muss immer zu euch kommen… zum backen…

  2. Soll ich mal meckern? Die Birne auf deiner Charlotte ist ja etwas blass geraten oder war das die künstlerische Freiheit und ich habs bloß nicht erkannt? 😉
    Jede Menge Grüße von mir.

    • Also das war so: in der demo hat der chef die birne mit zucker bestreut und dann karamelisiert, mit ’ner lötlampe. in der praxis hatten wir nen anderen chef, der uns erklärte, daß das ja ganz hübsch wäre, aber nicht praktikabel. denn im „wahren“ leben, d.h. in einer patisserie würde sich der zucker innerhalb weniger stunden auflösen, zumal der kuchen ja in der kühlung stehen würde. und dann wäre der kuchen nicht mehr verkäuflich, weil hässlich! also haben wir die birne ohne zucker karamelisiert und mit neutraler glasur bestrichen. das sind so die kleinen, interessanten details die man so nebenbei erfährt. UND WER MECKERT WIRD GESPERRT UND BEKOMMT KEINEN KUCHEN!

  3. Hallo Steffi! Happy birthday aus Babelsberg nach Paris!! Ich wünsche dir einen superschönen Tag! Liebe grüße!! Eva 🙂

  4. Allerliebste Steffi! Die allerherzlichsten Geburtstatgsgruesse von uns zu deinem Ehrentag!! Alles Gute und….. komm mal vorbei und „beback“ uns;) Kost und logis sind gratis. Hab auch mit deinem Phone gesprochen, aber es war uneinsichtig, stur und meinte du waerst nicht zu sprechen… Gib mir bitte mal ein paar Tips (jaaaa, alte Rechtschreibung, hi, hi) fuer ein wohl gelungenes Lecker-Brioche. Brauch kein Bild dazu – nur Tips vom Profibaecker u. chef de pâtisserie;)) Steffi. Lass es dir gut gehen!!! Bursdagsklem fra Beatrice

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