La cinquième semaine de l’art

Ja, tatsächlich ist schon die fünfte Woche vorbei! Die Zeit vergeht hier bei mir wie im Flug! Beängstigend schnell! Im Moment wünsche ich mir die Zeit würde mal stillstehen! Vielleicht nicht gerade wenn ich 8 Eiweiß steifschlage, aber wenn jemand in der Metro mich und meine Buttercremetorte anlächelt oder wenn ich mit Luz, Irene, Felipe und Wan oder Tan beim Bier sitze…

Leider begannen die meisten Tage in dieser Woche so:

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Aber so ein Schietwetter kann man ja ganz hervorragend für kulturelle Unternehmungen nutzen! Am Dienstag habe ich gleich mal damit angefangen und war vor der Schule hier:

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Das Zuhause von Monsieur Hugo befindet sich ja gleich bei mir um die Ecke am Place de Vosges, meinem Lieblingsplatz für abendliches in der Sonne sitzen, sofern sie denn scheint!

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Hier gab es viele hübsche Zimmer zu besichtigen und witzige Dinge zu fotografieren. Leider habe ich Dussel meine Kamera vergessen, deswegen gibts nur Handy-Bilder. Es war auch nicht das letzte Mal in dieser Woche, daß ich mir dachte:“ Mein rechter, rechter Platz ist leer, ich wünsche mir die Mama her!“ Denn mit ’ner fotoverrückten Mutter an meiner Seite wäre das nicht passiert!Foto0349 (Kopie)Foto0344 (Kopie)

Foto0345 (2)Foto0346 (Kopie) (2)Diesmal habe ich mir auch einen Audio-Guide gegönnt und konnte mir so nette Geschichten rund um Hugo, sein Schaffen und seine Familie anhören.Foto0350 (Kopie)Foto0340 (Kopie)

An meinem schulfreien Mittwoch war ich in der Opéra Garnier. Nicht zum Ohren- sondern zum Augenschmaus! Manmanman! Da hatte aber jemand viel Geld  und Sinn für überbordende gold-marmor-glitzer-kristall Deko!

DSCI3189 (Kopie)Foto0378 (Kopie)Die Oper wurde im Stil des Neobarocks erbaut und 1875 eröffnet.  Bis zur Eröffnung der Opéra Bastille 1989 war das Palais Garnier der weltweit größte Theaterbau. In den Saal passen unbeschreibliche 1900 Personen. Und man kann sich sehr gut vorstellen, daß es zu damaligen Zeiten eher ums „Sehen und gesehen werden“ ging denn um den kulturellen Genuß!

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Besonders hübsch fand ich Chagalls Deckenmalerei im Theatersaal:

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Kurz vorm Grand Foyer machte das Akku von meiner Kamera schlapp! Und da war er wieder, der Gedanke an meine liebe Mama!Foto0363 (2) (Kopie) Foto0368 (Kopie)Foto0364 (Kopie)DSCI3327 (Kopie)

Und eine schöne Bibliothek gab es auch

Foto0373 (2) (Kopie)Foto0371 (Kopie)Und da man sich  im 9.Arrondissement ohnehin vom Luxus umzingelt fühlt und ich von dem ganzen Prunk noch ganz benebelt war, stolperte ich aus der Oper direkt in die“ Galeries Lafayett“! Diese besticht nicht nur durch ihre wunderschöne Jugendstil-Glaskuppel, sondern auch durch ihre 18000 qm Verkaufsfläche! Die folgenden zwei Stunden kann ich leider nicht mehr erinnern, war wohl im Wahn!

Foto0382 (Kopie) Foto0383 (Kopie)Und natürlich konnte ich mir auch die „Gourmet“-Abteilung nicht entgehen lassen! Dort habe ich für bescheidene 3,80 meinen violetten Senf gekauft. Den und ein  Stück Käse, mehr braucht’s manchmal nicht!

DSCI3366 (2) (Kopie) Der Donnerstag verlief weitestgehend kultur-frei! Habe allerdings Eintrittskarten fürs Musee d’Orsay und für den oder das (kann mich jemand aufklären) Louvre gekauft! Und beim abendlichen Nach-Küchen-Bierchen mit Irene und ihrem Freund Alex beschlossen d. Louvre gleich am Freitag in Angriff zu nehmen.

Gesagt getan! Um 11 trafen wir uns am unterirdischen Geheim-Eingang. Geheim deshalb, weil ihn nicht alle Touristen kennen, denkste! Das Museum setzt sich aus drei Flügeln mit jeweils drei Etagen zusammen und in einem, dem Denon-Flügel, wohnt die Mona-Lisa. Also haben wir mit dem am weitesten enfernten Richelieu-Flügel begonnen. Dort gibts Französische Skulpturen, die Mesopotamien-Abteilung (gähn) und die Iranische Antike (gähn, gähn)DSCI3355 (2) (Kopie)DSCI3358 (2) (Kopie)DSCI3360 (2) (Kopie)DSCI3361 (Kopie)Ich habe mich ziemlich schnell in die zweite Etage abgesetzt. Zur  deutschen, niederländischen, flämischen und französischen Malerei aus dem 15.-18. Jahrhundert.

Irgendwann gegen halb drei gabs dann ein kleinen Lunch für uns. Danach stürzten wir uns todesmutig in den Denon-Flügel, in dem man neben der „Mona-Lisa“ italienische Gemälde, 13.- 18. Jahundert findet, darunter auch sehr beeindruckende Großformate wie „Krönung des Kaisers Napoleon I“.

ABER:

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Das kleine braune Bild gaaaaanz hinten in der Mitte! Das ist sie: Die Weltberühmte! Noch Fragen zu meiner Verweildauer?

Auch die Venus von Milo befand sich fast in Reichweite!

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Mittlerweile hatte ich auch jegliche Orientierung verloren und war froh, als wir uns um fünf am vereinbarten Treffpunkt zusammenfanden und beschlossen, daß keiner von uns dreien auch nur noch einen Schritt gehen könnte. Also schleppten wir uns in die nächste Kneipe und und kühlten unsere wehen Füße mit einem kühlen Blonden, also quasi von innen!

Heute am Samstag habe ich tatsächlich Muskelkater in den Beinen und auch im rechten Arm. Wie es dazu kam könnt ihr im nächsten Post lesen!

A bientôt

Steffi

 

 

 

 

 

 

 

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Ein Kommentar zu “La cinquième semaine de l’art

  1. Ja ja, Steffi muss noch ein bischen in punkto Akku und Fotoapparat lernen, aber gut ,dass es Handys gibt, die auch Fotos machen koennen….!! Und so schöne, von so schönen Opern, Museen und Patisserien ! Viel Spass beim naechsten Museumsbesuch ! Lg. PuM

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