Le Week-end avec Katja et Heike

 

BildBei mir in Paris geht gerade die Welt unter, es gewittert! Also kann ich ganz gemütlich auf meiner Klappcouch liegen und muss nicht raus gehen. Und nach diesem Wochenende haben meine Füße auch mal etwas Entspannung verdient!

Um es gleich voraus zu schicken: Zukünftige Besucher (über die ich mich natürlich sehr freuen würde!) können die großen Touristenattraktionen gefälligst allein ablatschen!!!! Und ich kann auch nur zu bequemem Schuhwerk raten…   

Nachdem Katja und Heike am Donnerstag wohlbehalten in Paris gelandet waren, gings erstmal ins Hotel und anschließend auf ein leicht überteuertes Bier. Da ich schon ahnte welcher Marathon auf uns zukommen würde und in Anbetracht der Tatsache, daß mein Freitag um 5.50 Uhr beginnen würde, strichen wir zeitig die Segel und trollten uns nach Hause.

Freitag hatte ich dann meine nächste Demo. Der Horror hat einen Namen: Blätterteig! Aber dazu später mehr…

Ausgeruht und erfrischt erwarteten mich die Damen gegen Mittag im Marais. Nein, mir war kein Kaffee vergönnt, es ging gleich los! Nach einem kurzen Abstecher zur Notre Dame fing es an zu regnen, also gab es erstmal einen Kleiderwechsel meinerseits. Und weiter mit der Metro in Richtung Montmartre!

  BildBildBildBildHeinrich Heine und den großartigen Francois Truffaut haben wir auf dem Friedhof Montmartre besucht.BildBild

Die Moulin Rouge wurde auch noch mitgenommen.Bild

Dann hatten wir die Nasen voll vom Tourirummel und nach einem gemütlich Abendessen fielen wir drei rechtschaffend müde ins Bett!

Der Samstag bescherte uns ganz wundervolles Frühlingswetter! Aber die Abkühlung ließ auf sich warten genaugenommen eineinhalb Stunden. Solange warteten wir tatsächlich um Zugang zu den erfrischungversprechenden Katakomben zu bekommen.

Über einen Zeitraum von ca. 2000 Jahren entstand durch den Abbau von Stein und Gips ein 300 km langes unterirdiches Stollennetz. 1785 begann man nach und nach die großen Pariser Friedhöfe zu räumen und die sterblichen Überreste in die Stollen zu überführen. Heute ist ein ungefähr zwei Kilometer langer Teil der Katakomben der Öffentlickeit zugänglich!

Durch lange, spärlich beleuchtete Gänge ging es immer weiter unter die StadtBildBildUnd dann, oh Schreck, oh Graus:Bild

betraten wir das Reich der TotenBildBildBildBildBild

Da hat sich jemand wirklich Mühe gegeben, aber ein bißchen komisch ist’s schon, wenn man bedenkt, daß das Ganze keine Kulisse ist…

Endlich wieder an der frischen Luft gings schnurstracks zum Wahrzeichen der Stadt. Na klar, der Eiffelturm darf nicht fehlen. Schnell Aufstellung genommen, mittlerweile war es richtig warm, und schnell vom Acker gemacht!BildBildBildBild

Nachmittags ließen wir drei uns das Quatier Latin treiben, besuchten liebe Bekannte und genoßen die Atmosphäre die einen unweigerlich in ihren Bann schlägt.

Bild

Den abendlichen Absacker gab es bei mir um die Ecke, das Wetter war so mild, daß wir den ganzen Abend draußen saßen.

Der Sonntag begann sportlich. Nach einem gemütlichen Spaziergang über den Markt, landeten wir mitten im Paris-Marathon! An dieser Stelle sollte eigentlich ein kleines Filmchen stehen, aber ich habe keine Ahnung, wie ich den hier reinkriege! Jemand ’ne Idee?

Auf dem Pere Lachaise gab’s dann Schweinkram! Alle unter 18 – Augen zu!BildBild

Angeblich sollen sich Frauen, die Monsieur Noir an einer besonders blanken Stelle berühren, eines erfüllten Liebeslebens erfreuen und auch das Schwangerwerden würde um vieles erleichtert. Nur Katja hat sich geweigert…warum nur? Reichen ihr zwei Bengel schon?

Ich persönliche lasse mich lieber von Jaques Genin verwöhnen! Ein Besuch in seiner Patisserie rundete diesen gelungenen Sonntag ab! Uns wurden ein Paris-Brest, Mille feuille und Eclair Caramel serviert. BildBildBild

Die Fotos sind nicht berauschend, aber ich war so hin und weg, daß ich mit dem Handy fotografiert habe anstatt die Kamera zu nehmen. Der Genuß war unbeschreiblich. Selbst nach einer halben Stunde hatte ich immer noch den Geschmack von karamellisierten Haselnüssen und Mandeln im Mund! Wenn ich nicht noch gefühlte 100 Patisserien auf’m Plan hätte, ich würde wiederkommen!

Nach einem kurzen Break trafen wir uns wieder im Cafe zum Absacker! Ja, das letzte Bier war schlecht! Heute Mittag habe ich dann Heike und Katja zum Bahnhof gebracht und das Wochenende war schon wieder vorbei!

Vielen Dank euch beiden! ich hoffe, ihr hattet genauso viel Spaß wie ich!

A bientôt
Steffi

 

 

 

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7 Kommentare zu “Le Week-end avec Katja et Heike

  1. Endlich wieder Neuigkeiten! Da konnte ich gar nicht bis heute Nacht warten. Die Gebeine sehen wirklich unheimlich aus. Genieße das tolle Wetter und schreib bald was vom Blätterteig.

  2. Danke Steffi ! Ist sehr interessant zu lesen! Hab darüber vergessen mein Teeei aus der Tasse zu nehmen ,muss jetzt ganz schwarzen Tee trinken ! Ihr habt ja ein schönes WE gehabt ! Und nun Daumen drücken fuer den Blätterteig !!!! LG M

  3. Bin ja fast schon am Buchen eines Fluges um dich auch zu besuchen, aber um ehrlich zu sein muss ich das noch verschieben (Glaube, du bist mir nicht böse deswegen…) – ich will auch all diese Leckerlichkeiten probieren:) Aber es ist schön zu sehen, dass ihr ein paar schöne Tage hattet. Nun aber zurück in die Küche und gelernt! Freu mich auf die Fortsetzung deines Reiseberichtes!
    Klem
    Beatrice

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